Modelle nach:

Antonio Stradivari.Cremona 1644-1737
Giuseppe Guarneri.(Josef, gen. del Gesù) Cremona 1698-1744
Venezianisches Modell

Antonio-Stradivari-Modell -Violoncello

 

Stradivari-Modell_DeckenansichtStradivari-Modell_SchneckeIn Stradivaris "goldener Periode" entstand 1710 ein Cello in der langen "B-Form". Später erhielt es den Namen "Gore-Booth". Dieses Cello habe ich erstmals 1999 nachgebaut. In allen Details spiegelt sich die elegante klassische Linienführung wider. Konstruiert nach Stradivari sind die FF-Löcher und die Schnecke. Ebenso typisch ist der Verlauf der Einlage in den Ecken.

Dieses Stradivari-Modell hat einen edlen Klangcharakter. Mit gleichmäßiger klangpunktorientierter Bogenführung können die verschiedensten Klangfarben erzeugt werden. Die Töne werden dabei sehr gut miteinander verbunden, man erhält den Eindruck, dass das Cello singt. Die Ausgeglichenheit im Klang dieses Modells besteht darin, dass jede Saite ihren eigenen Charakter hat, der sich in ein harmonisches Ganzes fügt.

Die spielerischen und klanglichen Vorzüge dieses Stradivari-Modells bewogen mich, davon zusätzlich Kindercelli (1/4, 1/2, 3/4) zu bauen.

Dieses Modell fertige ich in moderner und barocker Bauart an.


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Giuseppe-Guarneri-Modell - Violoncello

Cello Deckenansicht Guarneri ModellGiuseppe Guarneri hat nur Geigen gefertigt. Diese Proportionen habe ich auf Cellogröße übertragen und angepasst.
Mein Guarnericellomodell ist von schlanker Gestalt, der Unterbug ist im Kontrast bauchig. Es zeichnet sich durch eine charaktervolle Schnittführung aus. Sein typisch markantes Erscheinungsbild wird durch die schwungvolle Schnecke und die FF-Löcher unterstrichen. Das Cello hat einen ausgesprochen grundtönigen Klangcharakter. Beim Spiel verlangt es einen schweren Bogenarm und eine langsamere Bogenführung. Auf diese Weise kann man mit sehr großer Intensität musizieren.

Cello Schnecke Guarneri ModellDie Töne werden sehr gut getrennt, und der Klang ist fokussiert. Mit viel Gewicht im Bogenarm kann das Legato gespielt werden, ohne dass der Klang bricht. Für die Klanggestaltung ist das Vibrato von großer Bedeutung.

Dieses Modell fertige ich in moderner und barocker Bauart an.


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Venezianisches Modell - Violoncello

Cello Deckenansicht
Um einen noblen Klangcharakter  zu erreichen, entwickelte ich auf Wunsch 1997 dieses venezianische Cellomodell. Sein äußerer Umriss hebt sich von anderen Modellen ab und erinnert an Goffriller und Montagnana. Es ist ausladend in der Breite und 775 mm lang. Konstruiert habe ich es mit Hilfe eines venezianischen Maßkanons von 1740.

Cello SchneckeDas Modell hat durch seine voluminöse Form einen vollen, tiefgründigen Klangcharakter. Die Modulationsfähigkeit ist auf allen Saiten geschmeidig. Das Instrument folgt kleinsten Änderungen der Kontaktstelle, des Bogendrucks, der Strichgeschwindigkeit und reagiert ausgezeichnet auf unterschiedliches Vibrato.




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