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Antonio-Stradivari-Modell - Violine

Stradivari-Modell, 1715Mein großes Antonio-Stradivari-Modell habe ich 1987 in Moskau von einem Originalinstrument aus dem Jahre 1710 abgenommen. Die elegante klassische Linienführung spiegelt sich in allen
Details wieder. Typisch für Stradivari sind der Verlauf der Einlage in den Ecken, die konstru-
ierten FF-Löcher und die Schnecke.

Dieses Modell verlangt einen leichten Bogenarm, das heißt eine gleichmäßige und sehr auf Klangpunkt orientierte Bogenführung. Es verbindet die Töne gut miteinander; sie singen.
Stradivari-Modell 1715, GeigenschneckeDie verschiedenen Klangfarben sind für den Geiger unmittelbar hörbar. Die Ausgeglichenheit im Klang dieses Modells besteht darin, dass jede Saite ihren eigenen Charakter hat, der sich doch in ein harmonisches Ganzes fügt. Besonders bei polyphoner Musik (Bach) erleichtert das dem Geiger, bestimmte Stimmen hervorzuheben, da er nicht besonders darauf achten muss, mit wie viel Druck er welche Saite spielt.



Das Stradivari-Modell fertige ich in moderner und historischer Bauart an.


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Giuseppe-Guarneri-Modell - Violine


Guarneri-Modell, DeckenansichtMein Guarneri-Modell  zeichnet sich durch eine charaktervolle Schnittführung aus. Kühn geformte FF-Löcher und die Schnecke sind typisch und ergeben ein markantes Erscheinungsbild. Das Guarneri-Modell hat einen ausgesprochen grundtönigen Klangcharakter. Eine solche Geige verlangt einen schwereren Bogenarm und eine langsamere Bogenführung. Auf diese Weise kann man sie mit großer Intensität spielen. Der Klang ist sehr fokussiert, die Töne werden klar getrennt.

Guarneri-Modell, SchneckeDas Legato kann der Musiker mit sehr viel Gewicht im Bogenarm spielen, ohne dass der Klang bricht. Die Klangfarbenunterschiede sind für den Geiger sehr subtile, ein Eindruck, der sich auf größere Entfernung für den Zuhörer noch verstärkt. Beim Guarneri Modell ist das Vibrato für die Klanggestaltung von großer Bedeutung.

Dieses Modell fertige ich in moderner und historischer Bauart an.




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Andrea-Amati-Modell - Violine


Andrea Amati Modell von 1566Mein Andrea-Amati-Modell hat als Vorbild eine Geige Amatis aus dem Jahre 1566; sie ist das früheste und zugleich in den Dimensionen kleinste meiner Modellvorbilder. Mit einer Korpuslänge von unter 35 cm und einer kleineren Mensur (Deckenmensur 193 mm und Halsmensur 129 mm) ist die Violine besonders für Damen mit kleineren Händen bestens geeignet und lässt sich äußerst bequem handhaben.
Andrea Amati Modell von 1566
Das Modell ist zierlich und hochelegant. Dies spiegelt sich auch im Ton wieder. Feiner, edler Ton mit ausgeprägtem Obertongehalt sorgt für einen barocken Klangcharakter.

Dieses Modell fertige ich in moderner und historischer Bauart an.






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Niccolo-Amati-Modell - Violine


ViolinschneckeNiccolo Amati, als Lehrer von Antonio Stradivari bekannt, verdient besondere Aufmerksamkeit. Sein großes Modell ist von geschwungener Form mit langen Ecken. Meine Modellvorlage stammt aus dem Jahr 1656. Die fließenden Linien führen zu einer vollendeten Form.

ViolinschneckeKlanglich ist das Modell wegen seiner Geschmeidigkeit und Farbigkeit beliebt. Sensibel reagiert der Ton auf den Bogen.Unterschiedliche Klangfärbungen lassen sich so direkt erreichen. Es ist faszinierend, die Klanggeheimnisse dieses Modells immer wieder neu zu entdecken.


Das Modell fertige ich in moderner und historischer Bauart an.


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Giovanni-Paolo-Maggini-Modell - Violine

Maggini Modell mit doppelter EinlageMaggini Modell, DeckenansichtIm Jahr 2002 fand der 1. Internationale Henri Marteau Violinwettbewerb statt. Anlässlich dieses Wettbewerbes kopierte ich die Originalvioline von Henri Marteau, die Giovanni Paolo Maggini  zugeschrieben wird. Meine Kopie wurde Sergei Malov als Sonderpreis vom Freundeskreis der Musikbegegnungsstätte Haus Marteau e.V. zur Verfügung gestellt und wird alle 3 Jahre beim Wettbewerb für besondere Leistungen neu vergeben.

Geigenschnecke, nach Maggini

Die Proportionen der Violine weichen deutlich von anderen Modellen ab. Der längere Korpus harmoniert sehr gut mit den flacheren Zargen. Die längere Deckenmensur ist gut greifbar. Die doppelte Einlage und die Intarsien im Boden heben auch optisch das Modell heraus. Der Klangcharakter ist sehr kräftig und von dunklem Timbre geprägt. Die farbige Strahlkraft auf den hohen Registern dringt sehr gut durch. Es ist ein Modell für Liebhaber des Besonderen.


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Johann-Georg-Schönfelder-Modell - Violine



Violine Schönfelder DeckenansichtIn Anerkennung der herausragenden Leistungen und der über 330jährigen Tradition des vogtländischen Musikinstrumentbauhandwerks habe ich mich für ein Modell von Johann Georg Schönfelder II, entstanden um 1800, entschieden. J.G. Schönfelder II  ist einer der besten vogtländischen Geigenbaumeister.
Violinschnecke nach SchönfelderDie elegante Linienführung in Form und Wölbung zeigt eindrucksvoll seine Meisterschaft. Der Lack ist von bester Qualität, geschmeidig und leuchtend.

Die Klangqualität wird von Kennern sehr geschätzt. Sie zeichnet sich durch Klarheit und hervorragende Trennschärfe aus. Die Ansprache ist ausgezeichnet.



Dieses Modell fertige ich in moderner und historischer Bauweise an.

 

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